FILMTECHNIK 16mm
     
BREIT, BREITER, ULTRABREIT

16mm ist 4:3, Super 16 ist 16:9. Doch damit nicht genug. Jetzt kommt     "Ultra 16" in Do-it-yourself technik. Damit sind Aufnahmen im Format    1,85:1 möglich, die nahezu CinemaScope Dimensionen erreichen.

Ultra 16 ist ein Format im Verhältnis 1,85:1, das durch Erweiterung des Bildfensters einer regulären 16mm-Kamera erreicht wird.

     
    Ultra 16 ist ein Format im Verhältnis 1,85:1 das durch Erweiterung des Bildfensters einer regulären 16-mm-Kamera erreicht wird. Es nutzt den Raum des Films nahezu bis an die Ränder (siehe Grafische Illustration).  Dadurch hat man ein Breitwandformat in echtem 16-mm-Charme. Wenn man solche Bilder mittels Anamorphot auf dem normalen Feld eines 16-mm-Einzelbildes aufnimmt, hat das Resultat eher die Anmutung von Super-8-Szenen.

Eine weitere großartige Sache ist, das man Ultra 16 ohne weiteres auf 35 mm aufblasen kann - ohne es zu beschneiden.

Wie kommt es eigentlich, dass dieses Format so wenig Verbreitung findet? Ganz einfach: Die meisten Überspiel-Häuser die Film auf Video bringen , sind nicht mit einem Ultra 16 Bildfenster ausgestattet. Nicht jedes Labor ist zudem in der Lage, Ultra 16 fehlerfrei zu entwickeln. Die Rollen produzieren nur allzu leicht Kratzer auf dem Rohmaterial, das ja bis an den äußersten Rand belichtet wird.

 

 

Diese Grafische Illustration verdeutlicht die Unterschiede zwischen 16mm , Super 16 und Ultra 16. Filmbildgröße bei Ultra 16: 11,66mm X 7,49mm

   
   
  Der Größenvergleich zwischen den Formaten. Mit 1,85:1 bringt Ultra 16 ein Bild zustande das fast dem CinemaScope-Format entspricht